Hochwasser in Heidenau (bei Dresden)

Das aktuelle Elbehochwasser in und bei Dresden ist ja gerade in aller Munde. Die Reservistenkameradschaft Dresden IV hat Montag kurzerhand beschlossen zu helfen. Nach kleineren Anfangsschwierigkeit bei der „Arbeitsfindung“ verlegte die RK nach Heidenau, um im Pestalozzi-Gymnasium ihre Basis einzurichten und die DRK, bei der Vorbereitung hier Flutopfer aufnehmen zu können, zu unterstützen.

Hochwassereinsatz der Reservistenkameradschaft Dresden IV in Heidenau. In freiwilliger Zusammenarbeit mit dem DRK helfen die Dresdner Reservisten im Pestalozzi-Gymnasium in Heidenau bei der Evakuierung der Pflegeheime.
Hochwassereinsatz der Reservistenkameradschaft Dresden IV in Heidenau. In freiwilliger Zusammenarbeit mit dem DRK helfen die Dresdner Reservisten im Pestalozzi-Gymnasium in Heidenau bei der Evakuierung der Pflegeheime.
Hochwassereinsatz der Reservistenkameradschaft Dresden IV in Heidenau. In freiwilliger Zusammenarbeit mit dem DRK helfen die Dresdner Reservisten im Pestalozzi-Gymnasium in Heidenau bei der Evakuierung der Pflegeheime.
Hochwassereinsatz der Reservistenkameradschaft Dresden IV in Heidenau. In freiwilliger Zusammenarbeit mit dem DRK helfen die Dresdner Reservisten im Pestalozzi-Gymnasium in Heidenau bei der Evakuierung der Pflegeheime.
Hochwassereinsatz der Reservistenkameradschaft Dresden IV in Heidenau. In freiwilliger Zusammenarbeit mit dem DRK helfen die Dresdner Reservisten im Pestalozzi-Gymnasium in Heidenau bei der Evakuierung der Pflegeheime.
Hochwassereinsatz der Reservistenkameradschaft Dresden IV in Heidenau.
Hochwassereinsatz der Reservistenkameradschaft Dresden IV in Heidenau. OLt d.R. Deak koordiniert die Kameraden.

Dienstag und Mittwoch befüllten und befüllen die Reservisten mit der Hilfe anderer freiwilliger Helfer im Bauhof in Heidenau Zehntausende von Sandsäcken, die helfen sollen, Häuser und Anlagen in und um Heidenau zu schützen.

Hochwassereinsatz der Reservistenkameradschaft Dresden IV in Heidenau. Im Bauhof Heidenau werden tausende Sandsäcke befüllt.
Hochwassereinsatz der Reservistenkameradschaft Dresden IV in Heidenau. Im Bauhof Heidenau werden tausende Sandsäcke befüllt.
Hochwassereinsatz der Reservistenkameradschaft Dresden IV in Heidenau. Im Bauhof Heidenau werden tausende Sandsäcke befüllt.

Gegen Dienstagabend haben einige Kameraden eine private Flugdrohne mit einer GoPro zur „Luftaufkärung“ verwendet, um eine Übersicht über die aktuelle Lage zu bekommen.

Hochwassereinsatz der Reservistenkameradschaft Dresden IV in Heidenau. Die Kameraden sondieren die Lage mit Hilfe einer (privaten) fliegenden Drohne.
Hochwassereinsatz der Reservistenkameradschaft Dresden IV in Heidenau. Die Kameraden sondieren die Lage mit Hilfe einer (privaten) fliegenden Drohne. (Aufnahme von Hptm d.R. Christian Blümel)
Hochwassereinsatz der Reservistenkameradschaft Dresden IV in Heidenau. Die Kameraden sondieren die Lage mit Hilfe einer (privaten) fliegenden Drohne. (Aufnahme von Hptm d.R. Christian Blümel)

Bestes Segelwetter

… hatten wir letzte Woche an Bord der Thor Heyerdahl. Als Leichtmatrose fuhr ich mit etwa 40 anderen in vier Tagen von Kiel aus auf der Ostsee nach Norden bis nach Faarborg und zurück.

Blick auf die drei Vorsegel der Thor Heyerdahl: Außenklüver, Klüver und Innenklüver.
Klüversegel, Baumfock und die drei Rahsegel (Breitfock, Mars und Brahm).

Samstagabend legten wir – eine zehnte Klasse aus St. Peter-Ording, ein paar mehr oder weniger Erwachsene (darunter ich) und die Stammbesatzung der Thor Heyerdahl – von der Kieler Schwentine ab, um gleich um die Ecke in der Bucht vor Kiel-Schilksee die Nacht über zu ankern. Wir nutzten die Zeit, das Schiff und unsere Wachen und natürlich uns gegenseitig etwas näher kennenzulernen. An Bord gibt es natürlich auch immer etwas zu tun und es muss permanent eine Wache auf Station sein – auch vor Anker oder im Hafen. Ich war Teil der dritten Wache und hatte damit die dankbare Vormittags- und Abendwache von acht bis zwölf. Dankbar, weil man die Nacht in Ruhe durchschlafen kann.

Belegnägel
Blick des Rudergängers.

Der nächste Morgen begann, natürlich mit einem guten Frühstück: weil Sonntag war, sogar mit Brötchen und Nutella. Anschließend gab es eine kurze Segeleinweisung unseres Kap’täns Detlef und schon durften wir ins Rigg – natürlich gesichert mit Klettergurt. Ehe ich mich versah konnte ich also das Schiff und unsere Umgebung aus etwa 25 Metern Höhe, vom Schonertop, aus bewundern (ein Ausblick, den man einfach nicht beschreiben kann). Auf dem Weg nach unten wurde ich auf der Saling gleich abgepasst und durfte mithelfen, die Breitfock auszupacken. Anschließend hieß es auch schon „Holt durch Klau- und Piekfall, fiert auf Niederholer!“, die Segel wurden gesetzt und der Anker eingeholt. Bei bestem Segelwetter segelten wir unter Vollzeug nach Norden Richtung Dänemark und haben das Vorhandensein unserer Hilfsmaschine den ganzen Tag ignorieren können. Am späten Abend ankerten wir in der Bucht vor Als.

Sonnenuntergang vor Als.
Sonnenuntergang vor Als.

Am nächsten Morgen segelten wir weiter nach Faarborg. Bevor wir dort einliefen, musste unsere Thor natürlich erst hafenfein gepackt werden, so dass ein Großteil der Besatzung (was uns ja mit einschloss) wieder auf den Rahen anzutreffen war, um die Segel zu packen. Kurz darauf wurden Niklas und ich schon vorab mit dem Dinghi an Land gesetzt, um das Schiff festmachen zu können. Wir konnten die Thor Heyerdahl also ganz in Ruhe beim Einlaufen bewundern und ich konnte mich ärgern, dass ich die Kamera nicht mit an Land genommen hatte… Den Abend und den nächsten Vormittag verbrachten wir in Faarborg und nutzten die Zeit, durch das niedliche Städtchen zu flanieren, Postkarten zu schreiben und… das Schiff auf Vordermann zu bringen.

Faarborg, kurz vor dem Auslaufen.

Kurz nach Mittag hieß es wieder „Leinen los und ein“ und wir fuhren wieder nach Süden, leider unter Motor und nur unter Schoner- und Besansegel, da der Wind (fast) aus Süd kam und wir leider nicht genügend Zeit hatten, um die ganze Zeit zu kreuzen. Die letzte Nacht ankerten wieder in der Bucht vor Heikendorf, packten schonmal alle Segel hafenfein (man möchte sich ja nicht beim Einlaufen blamieren) und genossen einen letzten Abend auf See um am nächsten Vormittag nach einem viel zu kurzen Törn wieder in Kiel festzumachen.

Ich war mit Sicherheit nicht der einzige, der ewig so hätte weitersegeln können, auch wenn ich heute noch Muskelkater vom aufentern, holen und fieren habe und werde ganz sicher wieder mit der Thor Heyerdahl mitfahren – vielleicht ja schon Ende September auf dem Ausbildungstörn zur Stammbesatzung…

Nemo?

Letztens habe ich in einem Speisesaal ein ziemlich großes und beeindruckendes Meerwasseraquarium gesehen. Das Fotografieren von Aquarien gehört sonst zwar nicht zu meiner Spezialität, aber von diesem war ich doch so begeistert, dass ich einfach ein paar Fotos machen musste. Der langen Rede kurzer Sinn: hier sind sie. Warum muss ich beim Betrachten nur dauernd an Findet Nemo denken?

Juwelen-Fahnenbarsch
Kupferstreifen-Pinzettfisch
Paletten-Doktorfisch und Falscher Clownfisch
Paletten-Doktorfisch
Juwelen-Fahnenbarsch
Juwelen-Fahnenbarsche
Gelber Segelflossendoktor, Juwelen-Fahnenbarsch und ein Fisch, dessen Namen ich nicht herausfinden konnte...
Falscher Clownfisch