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Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft…

… könnte dieser Segeltörn sein. Bereits im Mai fuhr ich erstmal als Teilnehmer auf der Thor Heyerdahl. Angefixt von der Idee, dort auch als Teil des Segelstamms mitfahren zu können habe ich mich erfolgreich beworben und durfte nun den Ausbildungstörn mitfahren: Eine Woche vollgepackt mit ganz viel Theorie und Praxis, brauchbare bis ganz ansehnliche Windstärken, viel Essen (Seeleute sind hungrige Menschen), wenig Schlaf und ganz viel Spaß.

Nach dieser Woche ging es routinemäßig für das Schiff für zwei Wochen in die Werft. Vom Ölwechsel in der Tiefen der Hauptmaschine bis zu Ausbesserungen in schwindelerregenden Höhen im Rigg wird die Thor Heyerdahl fit für die lange Winterreise in die Karibik gemacht. Morgen geht’s schon wieder los – diesmal noch ohne mich…

Ausbildungstörn

Bestes Segelwetter
Bei der Aussicht macht sogar Ankerwache früh um sechs Spaß.
Das Frühstück ist bekanntlich die wichtigste Mahlzeit des Tages...
In der Kombüse ist immer alles vorbildlich seefest gelascht.
Bei Windstärken bis zu 8 Beaufort ist das auch wichtig...
Die schönsten Sonnenuntergänge sind immernoch auf See zu haben.
Unsere Route

Werftzeit

Seltener Blick in die Hauptmaschine der Thor Heyerdahl
Ölwechsel
Beledern des Fockstags
Labsalen der Vorstagen

Stadtfest

Natürlich gab es auch dieses Jahr wieder ein großes Stadtfest in Dresden. Hier ein paar Konzertimpressionen vom Freitag und Samstag…

Den Auftakt am Freitag gab die Dresdner Philharmonie auf dem Theaterplatz unter Leitung von Markus Poschner.

Der 1. Gastdirigent Markus Poschner während des Auftritts der Dresdner Philharmonie auf dem Dresdner Stadtfest 2013.
Der 1. Gastdirigent Markus Poschner während des Auftritts der Dresdner Philharmonie auf dem Dresdner Stadtfest 2013.
Der Kontrabassist Bringfried Seifert während des Auftritts der Dresdner Philharmonie auf dem Dresdner Stadtfest 2013.Der Kontrabassist Bringfried Seifert während des Auftritts der Dresdner Philharmonie auf dem Dresdner Stadtfest 2013.

Prof. Jörg Wachsmuth spielt bei den Philharmonikern Tuba und stellte während des Stadtfestes einen neuen Weltrekord auf: Er spielte Rimski-Korsakows Hummelflug weniger als 54 Sekunden (das Original dauert etwa 3 Minuten) – auf der größten Tuba der Welt. Bereits diesen Januar stellte Jörg Wachsmuth mit diesem Instrument einen Rekord auf und spielte den Hummelflug in unter 57 Sekunden. Da inzwischen der britische Geiger Ben Lee diesen Rekord mit 54,24 aber zwischenzeitlich unterbot, war Jörg Wachsmuth nun in Zugzwang und holte sich den Titel zurück, indem er den Hummelflug 0,42 Sekunden schneller spielte, als der Brite.

Der Tubist Prof. Jörg Wachsmuth der Dresdner Philharmonie kurz vor seinem Weltrekord.
Der Tubist Prof. Jörg Wachsmuth der Dresdner Philharmonie während seines Weltrekordversuchs.

Am Samstag spielen Die Zöllner & Big Band auf dem Theaterplatz.

Dirk Zöllner
Die Zöllner & Big Band

Vor der Frauenkirche gab es unterdessen ruhigen Jazz von Elisa Weiss.

Elisa Weiss vor wunderschöner Kulisse mit untergehenden Sonne.
Elisa Weiss
Elisa Weiss & Band

Kurz danach spielte die schwedische Band Skilla aus Malmö auf dem Schlossplatz.

Skilla
Skilla
Skilla

Auch Schlagerfans kamen auf ihre Kosten: z. B. bei Jens Bogner auf dem Postplatz.

Jens Bogner
Jens Bogner

Wieder auf dem Theaterplatz gab es unterdessen ruhigere Klänge von Max Mutzke, der auch seine Band mitbrachte.

Max Mutzke
Max Mutzke und Band
Max Mutzke und Band
Max Mutzke und Band

Auf der anderen Elbseite, vor dem Goldenen Reiter, ging dann so richtig die Post ab, als Cosmonaught aus den USA die Gitarren, eine Menge visuelle Effekte und viel Spaß auspackten.

Cosmonaught
Cosmonaught
Cosmonaught
Cosmonaught

Hochwasser in Heidenau (bei Dresden) II

Die Lage in Dresden und Umgebung stabilisiert sich langsam ein wenig. Die Elbe geht wieder zurück und die Aufräumarbeiten beginnen. Hier nun noch ein paar Überblicke der letzten Woche aus Heidenau, wo ich mit der Reservistenkameradschaft Dresden IV im Einsatz war.

Zschierener Straße am Dienstag kurz vor 1800 Uhr.
Dresdner Straße
Pillnitzer Straße (Aufnahme von Hptm d.R. Christian Blümel)
Pillnitzer Straße / Wiesenstraße (Aufnahme von Hptm d.R. Christian Blümel)
Überflutungsgefahr
Papierwerk Heidenau
Nahe dem Papierwerk Heidenau

Im Bauhof Heidenau wurden etwa 70 Tonnen Sand in Sandsäcke verfüllt…

Bauhof Heidenau (Aufnahme von Hptm d.R. Christian Blümel)
Bauhof Heidenau

… und als die Sonne rauskam, hat unser Sani dafür gesorgt, dass wir vor der Sonneneinstrahlung geschützt sind.

Bauhof Heidenau

Donnerstag wurde dann ein Teil der soeben gefüllten Sandsäcke in der Güterbahnhofstraße verbaut, um das dortige Möbelwerk zu schützen. Der Elbpegel in Dresden hatte ihren Höchststand gerade erreicht, drückte aber noch in die Straßen, so dass das Wasser hier noch weiter stieg.

Güterbahnhofstraße
Güterbahnhofstraße
Güterbahnhofstraße
Güterbahnhofstraße
Güterbahnhofstraße

Zur Unterstützung des Dammes wurden weitergehende Maßnahmen getroffen, um den Feind (das Wasser) zu demotivieren.

Güterbahnhofstraße

Abschließend möchte ich allen danken, die uns unseren Einsatz möglich gemacht haben, darunter dem Pestalozzi-Gymnasium Heidenau, in dem wir unterkommen konnten und dem Deutschen Roten Kreuz aus Freital, was für unseren Transport unsere (wirklich sehr gute) Verpflegung sorgte. Aber auch alle anderen Helfer, die mit anpackten oder uns spontan mit Kuchen versorgten danke ich. Zuletzt natürlich auch noch danke an die Kameraden der RK Dresden IV, die alle frewillig und unentgeldlich zur Stelle waren. Ohne Euch hätten wir das alle nicht geschafft!

Güterbahnhofstraße

Hoffen wir, dass alle Dämme halten und die Pegel nicht wieder steigen werden…